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Gerade geschnittene Jeanshose

In der 150-jährigen Jeansgeschichte haben sich verschiedenste Stile aufgrund des hauptsächlichen Verwendungszwecks sowie der diversen Modeströmungen entwickelt. Dies trifft vor allem für die Jeanshosen zu, während bei den Jeansjacken im wesentlichen die Grundformen beibehalten wurden. Heute gibt es bei den Jeanshosen fast unendlich viele Variationen bezüglich Farbe, Form, Länge, über die Ausstattungsvielfalt bei den Taschen, Gurtschlaufen, Nieten, Nähten, Labelplazierung bis hin zu Mischprodukten (z.B. Stretchjeans).
Die meisten Jeansprodukte orientieren sich vorwiegend an der Männermode respektive laufen unter dem "Unisex"-Stil. Während dies bei den Jeansjacken bis heute mit wenigen Ausnahmen unverändert geblieben ist, konnten sich bei den Hosen in den letzten Jahren vermehrt auch eigene Jeanslinien für Frauen erfolgreich verkaufen (z.B. das Frauenlabel Miss Sixty oder separate Girl Linien diverser Jeansfirmen). Erste eigenständige Studenten- und Frauenjeanskollektionen gab es von Levi's, Lee und Wrangler bereits in den 50-er Jahren. Neben der weiterhin dominierenden Hauptfarbe Blau sind Jeans heute in allen erdenklichen Farbtönen erhältlich.

Glockenhosenjeans


Jeansstile

 

 

"Rüebli"- oder Karottenjeans

Die 4 wichtigsten Stilausrichtungen bei den Jeanshosen sind:

  1. der klassische gerade Schnitt
  2. die unten breit auslaufende Glocken- od. Schlaghose
  3. der unten eng zulaufende Karotten- od. Rüeblistil
  4. die sehr weit und tief getragene Baggy Jeans

Die gerade geschnittene Hose (regular oder straight cut oder boot cut) ist am häufigsten verbreitet. Die Boot cut Jeans ist für Träger mit Cowboystiefeln relativ eng geschnitten, was den Bedürfnissen reitender Cowboys angepasst ist (z.B. Wrangler Pro Rodeo 13 MWZ Jeans). Die weit geschnittenen Schlag- od. Glockenhosen (bellbottom jeans) sind eine typische Folgeerscheinung der Hippywelle Ende der 60-er bis Mitte der 70-er Jahre und ist eine der ersten grossen Stiländerungen von Jeans, welche rein modisch und nicht funktional bedingt waren. Die unten sehr eng geschnittene Rüeblijeans folgte auf die Schlaghosen und ist heute kaum mehr vertreten.
Der noch sehr junge Baggy Jeans Stil ist ab den 90-er Jahren mit ihrem extrem weiten und tiefen Schnitt bei den Skateboarder, Hip Hopper und Snowboarder sehr beliebt. Daneben gibt es einige bei den Hüften breitere Frauenmodelle. Heute verwischen und ergänzen unzählige Zwischenformen die Stilgrenzen (z.B. Cargo Pants mit armyhosenartigen Seitntaschen bis auf Kniehöhe hinunter).

Baggy Jeanshose